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Unsere Freilandhaltung – Tierwohl aus Überzeugung

Besondere Rasse, besondere Haltungsform, für besondere Qualität. Erfahren Sie, wie unsere Schweine am Leithnerhof leben - und warum man das später am Teller schmeckt.

Philosophie & Platz

Raum zum Schwein sein

Schweine lieben es zu graben. Ein Tier, dass viele Stunden des Tages mit der Schnauze in der Erde verbringt, kann aus unserer Sicht nur im Freiland artgerecht gehalten werden. Bei uns leben die Tiere nicht in Ställen auf Beton, sondern ihr gesamtes Leben auf der Weide mit kleinen Hütten in die sie sich selbstständig nach Belieben zurückziehen können. Sie können ihrem natürlichen Verhalten nachgehen: wühlen, suhlen, grasen und ruhen wo auch immer sie gerade Lust haben.

Turopolje-Schweine in einer Suhle auf der Weide

Großzügige Weide

Unseren Schweinen stehen im Jahresschnitt 700 m² Weidefläche zur Verfügung. Das ist 1.000% mehr als die 0,7 m² die das österreichische Tierschutzgesetz für ein Schwein im Stall vorsehen würde.

Strukturierte Koppel

Unsere Schweinekoppel bietet Rückzugsmöglichkeiten in Hütten, Suhlen, Schattenplätze und viel Auslauf.

Natürliches Herdenleben

Stabile Gruppen mit klarer Rangordnung sorgen für ruhige, zufriedene Tiere.

Turopolje Schweine

Eine robuste, alte Rasse

Wir setzen bewusst auf das Turopolje-Schwein – eine ursprüngliche, vom Aussterben bedrohte Landrasse aus dem Alpen-Donau-Raum. Mit ihrem hellen, dunkel gefleckten Fell und dem dichten Borstenkleid und ihrer starken Speckschicht sind diese Tiere perfekt für die ganzjährige Freilandhaltung geeignet.

Sie sind widerstandsfähig, wetterfest und wachsen langsam. Genau das macht ihr Fleisch besonders: fein marmoriert, saftig und aromatisch.

Wir finden es wäre sehr schade, wenn diese gutmütige Rasse verschwinden würde. Mit ihrer Haltung sowie den Verkauf von Zuchttieren leisten wir einen Beitrag zum Erhalt dieser wertvollen Rasse.

Turopolje-Schweine im Schnee bei winterlicher Freilandhaltung
Zucht und Gruppenhaltung

Natürliche Gruppendynamik

Alle unsere Mastschweine sind auf unserer Weide geboren und aufgewachsen. Sie kennen keinen Stall von innen und verlassen das erste und einzige Mal die Koppel auf ihrem fünfminütigen Weg zum Schlachthof. Auch unsere beiden Zuchtsauen, Luisa und Leopoldine, sind auf unserer Weide zur Welt gekommen. Einzig unser Eber Ernsti sowie die Großmuttersau Linda wurden mit jeweils drei Monaten zugekauft. Die Haltung erfolgt in einer einzigen großen Gruppe, keine Sau wird von der Gruppe getrennt. Aus unserer Erfahrung heraus kümmern sich auch die älteren Geschwister um den Nachwuchs und passen auf, dass die Muttersau keine Ferkel erdrückt. Einzig unser Eber Ernsti lebt in einem Séparée in dem er ab und an Damenbesuch erhält.

Zuchtsau mit Ferkeln auf der Weide
Fütterung & Umgang

Hofeigenes Futter, Zeit zum Wachsen

Unsere Tiere bekommen ausschließlich Futter aus eigenem Anbau: Weizen, Ackerbohnen und im Winter Heu sowie Heusilage. Eiweißfutter aus Übersee kommt bei uns nicht in den Trog.

Statt unsere Schweine mit Kraftfutter auf schnellen Ertrag zu trimmen, geben wir ihnen die Zeit, die sie für ein stressfreies und gesundes Wachstum brauchen. Mit 14 bis 18 Monaten auf unserer Weide genießen sie bis zu dreimal so viel Lebenszeit wie ihre Artgenossen in der konventionellen Mast. Und diese Zeit schmeckt man: Das Fleisch wird wunderbar fein marmoriert, behält seinen Biss und entwickelt eine kräftige, dunkelrote Farbe mit einem schönen Eigengeschmack.

Gefiederte Freunde

Unsere Hühner

Zusammen mit den Schweinen lebt auch eine kleine Hühnerschar samt Gockel Günter auf der Weide. Eine perfekte Symbiose: Die Hühner vertilgen Futterreste – teils direkt vom Rücken der Schweine – und halten Insekten fern. Im Gegenzug schreckt die Anwesenheit der Schweine Greifvogel, Fuchs und Marder ab.

Huhn auf dem Rücken eines Schweins
Einblicke

Unsere Schweine auf der Weide

Neugierige Ferkel
Neugierige Ferkel
Oma Linda mit ihren Enkerl
Oma Linda mit ihren Enkerl
Grasende Schweine
Grasende Schweine

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